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Die ersten Erfahrungen mit Leder machte Wolfgang Fey bereits im Alter von 11 Jahren mit einem Leder-Punzier-Set, das er als Weihnachtsgeschenk erhalten hatte. Obwohl er mit viel Spaß und Eifer dieses neue “Spielzeug” nutzte, sollten jedoch weitere 10 Jahre vergehen, bis er, während der Ableistung des Wehrdienstes, erneut mit dem Werkstoff Leder in Berührung kam.

In der Werkstatt zweier Lederkünstler verbrachte er seine Freizeit und fertigte unter deren Anleitung erste eigene Arbeiten an. Während seiner aktiven Zeit in einem Verein für amerikanische/indianische Geschichte stellte er, neben Gürteln und Holstern, sogar selbst Rohhaut und Leder her. Mit dem Kauf des ersten Pferdes erweiterte sich sein Repertoire um Zaumzeuge und Zubehör das er für sich und gute Freunde anfertigte.

Hengste

Die langjährige Freundschaft zu Stefan Luchmann gab dann 1996 den Ausschlag, sich als Mitarbeiter für “High Horse Saddle” gewinnen zu lassen. Dort lernte Wolfgang den “professionellen Umgang” mit Leder und das Herstellen von Westernsätteln von der Pike auf. Mit Stefan zusammen arbeitete er erfolgreich an der Entwicklung und Optimierung von Beschlägen, Sätteln, Sattelbäumen und Passformen. So erklärt sich auch die immer noch bestehende Anstellung als Teilzeitkraft und die darüber hinaus, enge Zusammenarbeit mit “High Horse Saddle”.

Es war wohl sein Glückstag, als Wolfgang Fey auf einer USA Reise 1998 in Sheridan, Wyoming gleich zwei seiner wohl bekanntesten Einwohner kennen lernte. Tom Balding, der mit seinen Bits and Spurs vielen Reitern ein Begriff ist und Chester Hape, world-class saddlemaker und Tom Baldings Schwiegervater.

usawerks

Aus diesen Kontakten wurde eine tiefe Freundschaft und mehr noch - Chester Hape wurde Mentor und Lehrmeister. Während weiterer Aufenthalte in den folgenden Jahren waren seine Hilfsbereitschaft und sein immenses Wissen die Grundlage zur Erweiterung von Wolfgangs Fertigkeiten im Sattelbau. “Als sein einziger Schüler überhaupt, bekam ich außerdem die einmalige Chance, das Punzieren von einem der besten “Tooler” von Grund auf zu lernen”, so Wolfgang Fey.

Tom Balding war die “Kontaktstelle” für die Begegnung mit den besten Sattlern und Lederkünstlern, die bereitwillig ihr Wissen teilten und Wolfgangs handwerkliche Fortschritte begünstigten. Dazu zählen
Don King, Jim Jackson, Clinton Fay, Keith Seidel, Pete Gorell, Don Butler und Dale Harwood, um nur einige zu nennen.

Diese Voraussetzungen und ungezählte Übungsstunden führten dann schließlich auch zum Erfolg. Beim World Leather Debut, dem weltweit wichtigsten Sattel und Lederkunst Wettbewerb fanden sich sowohl 2003 als auch 2005 “Wolfgang Fey Saddles” auf den vorderen Plätzen.

Vor diesem Hintergrund folgte im Mai 2006 die Aufnahme, in das “educational programm” der “ Traditional Cowboy Arts Association(TCAA). Diese ermöglichte den Aufenthalt und die Teilnahme an einem “Sattelbau-Seminar” bei Cary Schwarz in Salmon, Idaho, der mit Geduld und Wissen das Streben zum Erreichen des bestmöglichen weiter vorangetrieben hat.

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